Sachwaltung unter ESUG

Mit dem Inkrafttreten des ESUG (Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen) am 01.03.2012 hat sich in der Praxis der Insolvenzverwaltung eine Veränderung ergeben. Der Gesetzgeber hat mit der Reform der Insolvenzordnung das Institut der Eigenverwaltung gestärkt und zum Ausdruck gebracht, dass diese Art der Insolvenzverwaltung einen Schwerpunkt bilden soll.

Die Praxis hat den Willen des Gesetzgebers aufgenommen. Die Insolvenzen der PFLEIDERER AG, der Loewe Gruppe, des Suhrkamp Verlages oder der SRI Gruppe sind prominente Beispiele hierfür. Insbesondere das spezielle vorläufige Eigenverwaltungsverfahren nach § 270b InsO wurde unter dem Schlagwort des Schutzschirmverfahrens schnell bekannt und von der Praxis umgesetzt.

SCHWARTZ Insolvenzverwalter haben durch ihren Namensgeber, Herrn Dr. Harald Schwartz, an der Reform mitgewirkt. Insbesondere die Änderung des § 6 InsO wurde auf Initiative von Herrn Dr. Schwartz umgesetzt.

Die intensive Auseinandersetzung mit dem Reformwerk erfolgte somit bereits in der Entstehung und wurde konsequent nach Inkrafttreten weiterverfolgt. SCHWARTZ Insolvenzverwalter hat eines der ersten Schutzschirmverfahren betreut. Seit dem 01.03.2012 wurden Verfahren von Einzelunternehmen bis hin zu internationalen Konzernen betreut und mit Insolvenzplänen zu einer Sanierung geführt. Herr Dr. Harald Schwartz, Herr Dr. Jochen Zaremba und Herr Dr. Dean Didovic haben seit März 2012 in einer Vielzahl von Verfahren (als (vorläufiger) Sachwalter) an der erfolgreichen Sanierung mitgearbeitet und unterstützt.